Kilimanjaro  -  Kilimandscharo

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10. bis 17. Februar 2009
 
Er ist ein Mythos, er wurde viel beschrieben. Ernest Hemingway hat einen Roman geschrieben, der an seinem Fuße spielt und Andrea Berg hat ihn besungen, wie viel andere Künstler auch. Er ist ein heiliger Berg für die Einheimischen in Tansania und hat eine magische Anziehungskraft auf Bergwanderer in der ganzen Welt. Auch auf mich hat seine Faszination gewirkt.

Es war das bislang größe Abenteuer meines Lebens. Sieben Monate hatte ich mich vorbereitet mit Radfahren, Joggen und Trekkingtouren. Meine Heimat, die spanische Costa Blanca, bietet durch die direkt an der Küste liegenden Berglandschaften ideale Trainingsbedingungen. Wöchtenliche Wanderungen bis zu 43 Kilometer standen auf dem Programm. Zusätzlich habe ich im Oktober 2008 zwei mal den höchsten Berg Spaniens bestiegen, den Pico del Teide auf Teneriffa, der 3718 Meter hoch ist. Das war dann auch meine erste Hochgebirgserfahrung ohne Seilbahnhilfe. Schon da kam ich an meine Grenzen, meine Grenzen zu dem Zeitpunkt. Der Kilimanjaro würde aber noch mehr als 2 Kilometer höher sein. Als nun 54-jähriger hatte ich mir also eine wahrhaft anspruchsvolle Herausforderung in den Kalender geschrieben.

Ausgesucht für die Kilimandscharo-Unternehmung habe ich mir den Veranstalter Elefant-Tours, ein Glücksgriff, wie sich heraus stellen sollte. Meine Wahl fiel auf die Machame-Route, die man auch Whisky-Route nennt, weil sie die schwerste und körperlich härteste Variante ist, auf den Gipfel des Kibo zu gelangen. Dafür ist sie aber landschaftlich unsagbar schön, und genau das hat mich gereizt.

Hier sind nun einige Fotos von den sechs Tagen am höchsten Berg Afrikas im Februar 2009.
 
Als hätte er mir ein ganz persönliches Geschenk machen wollen.
Am Ende der Tanzania-Reise steuert der Condor-Pilot die 767-300 knapp an Afrikas höchstem Berg vorbei.
Mittwoch, 11. Februar 2009: Moshi - Tanzania
Am Nachmittag im Keys Hotel in Moshi: Briefing mit Achim von Elefant-Tours.
Viele Fragen - Wertvolles Wissen
Blick vom Hotel: Unglaublich, da will ich hoch?
Donnerstag. Der Bus steht bereit für die Fahrt zum Machame Gate.
1.840 m ü. NN. Schluss mit Lustig. Vor hier ab geht es zu Fuß weiter.

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